„Und es kommt der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko zu erblühen“ (Anais Nin)
In welchem Lebensbereich bist du gerade gefordert, ganz zu dir selbst zu stehen und dich mit dir zu zeigen?
Kannst du diese Herausforderung spüren?
Wagst du ein umfassendes Ja zur anstehenden Veränderung, auch, wenn du vielleicht scheitern oder enttäuscht werden könntest?
Vertraust du dem Wunder des Lebens und öffnest dich der Fülle der Möglichkeiten, oder spannst du deine Sicherheitsnetze auf?
Saturn/Neptun in den ersten Graden im Widder ist die Aufforderung an dich, deine Persönlichkeit zu hundert Prozent und unverleugnet zum Ausdruck zu bringen.
In Verbindung mit dem endgültigen Eintritt von Uranus in das Zeichen Zwillinge am 24.04.2026 kommt zusätzlich zu diesem drängenden feurigen Widder-Impuls das quirlige Element Luft der Zwillinge hinzu. Es ist die Aktivierung deines selbstständigen Atmens. So, wie dein erster Atemzug nach deiner Geburt.
Wie im Moment deiner Geburt, ist diese aktuelle Phase stark geprägt davon, nicht zu wissen, wie das geht: selbstständig atmen und deinem Mut, fraglos den ersten Schritt ins Ungewisse zu machen. Du kannst nicht wissen, ob du mit dir willkommen bist, wenn du dich ungeschminkt und offen zeigst. Du kannst dir nur selbst erlauben, dass du einen Platz im Leben hast, sobald du ein kraftvolles Ja! zu dir und deinen Herausforderungen gibst.
Je nachdem, wie frei oder gehemmt du dich bisher fühlst, mit dir und deiner Lebenskraft, deiner Leidenschaft und deiner Intuition, so erlebst du diese Phase der Geburt gerade.
Wo spürst du das zu enge Korsett in dir?
Hast du das Gefühl, genug Platz in deinem Leben, deinem Alltag, deinen Beziehungen zu haben?
Sagst du vollumfänglich Ja zu dir?
Wie geht es dir mit einem Nein, zu dem, was du nicht willst und dir nicht gut tut? Bist du damit sichtbar?
Wir alle tragen unterschiedliche Erfahrungen von Prägungen in uns.
Domestizierungen, die unser wahres Selbst verbergen sollen und dieses mit Bewertungen belegt haben, welche uns den Glauben an unsere ursprüngliche Kraft genommen haben.
Wir alle fühlen uns von diesen Prägungen eingeengt und fremdbestimmt.
Wir alle rebellieren gegen diese Domestizierungen und beanspruchen für uns die Freiheit.
Wir alle wollen unverfälscht und voller Freude mit uns und unseren vielfältigen Facetten in der Welt sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass du für dich deine Ganzheit beanspruchst. Vor allem die Teile deiner Selbst, welche du bisher versteckt und geleugnet hast, diese streben ans Licht und lassen sich nicht länger zurückdrängen.
Das kann sich aktuell phasenweise „atemberaubend“ anfühlen. Ein umfassendes Empfinden von Druck, wie, als sei man gezwungen, einen tiefen Atemzug zu nehmen. Die Welt zuzulassen, einzuatmen und ebenso bereit zu sein, auszuatmen und mit sich sichtbar zu sein.
Manchmal fällt das nicht so leicht und ist oftmals auch nicht gleich ersichtlich, dass es um die Grundsatzfrage in deiner eigenen Persönlichkeit geht: Nehme ich mich selbst vollumfänglich an und bin ich bereit die liebevolle Verantwortung und Selbstfürsorge für vergangene Verletzungen zu übernehmen?
Wenn du dir diese Frage nicht stellst, dann fühlst du dich vielleicht vielmehr von deinem Umfeld und deinen Lebensumständen überfordert. Du übersiehst dann leicht, dass sich gerade eine längst vergangene Wunde in dir meldet, welche gesehen und angenommen werden möchte.
Wenn du eine Meisterin, ein Meister im Pirschen (schamanischer Ausdruck für stille Selbstbeobachtung) werden möchtest, dann legst du dich in solchen Momenten innerlich auf die Lauer.
Du versuchst nicht, im Außen die Lösung zu finden.
Du beginnst nicht eine weitere Runde in Selbstoptimierung.
Du entscheidest dich ganz bewusst, deinen Atem ruhiger und tiefer werden zu lassen und du wagst es, deiner dunklen Seite, dem Abgrund, der Hoffnung und der Zuversicht in dir zu begegnen.
Du lässt dich nicht mehr alleine und flüchtest nicht mehr in das Bedienen deiner eigenen und fremder Erwartungen.
Du öffnest dich entschlossen dem, was in dir aus der Dunkelheit ans Licht drängt und du rufst dir selbst zu: „Es ist vorbei!“, der Schrecken, egal wie schmerzhaft, ist Vergangenheit und es ist Zeit, dass Frieden einkehren kann.
Nur die Lektionen deines Lebens, welche du wirklich verstanden hast und dankbar annehmen kannst, lassen sich integrieren und stehen dir fortan hilfreich zur Verfügung.
Am Ende des Tages geht es bei all diesen schrecklichen Erfahrungen immer wieder nur darum, dass du dich mit dir und deinem Schatten, deiner Liebe, deinem Wohlwollen und deiner Zärtlichkeit verbindest.
Dann bist du fähig, gesunde Grenzen zu setzen.
Dann bist du fähig, ein kraftvolles Ja zu dir selbst zu geben.
Dann bist du mutig, die Veränderung zuzulassen, welche gerade notwendig ist.
Wenn du mehr über deine aktuellen Herausforderungen wissen möchtest, in welchen Lebensbereichen diese stattfinden und, wie du diese in dir meistern kannst, dann lass uns einen gemeinsamen Blick in dein Horoskop werfen.
Schreib mir, um einen Termin zu vereinbaren! Ich freu mich.
anna@lebensalpinistin.com

